„Gluten-Paranoia“ von Damian Parol

Darf ich Gluten essen? Ist Gluten schädlich? Ist es eine Mode oder ist doch was dran?
Da dieses Thema zurzeit sehr relevant, habe ich um die Hilfe des polnischen Experten Damian Parol gebeten. Ich habe ihn spontan angeschrieben und eine positive Antwort bekommen. 

Wer ist Damian Parol?

Mgr. Diätologe, Psycho-Diätologe, Doktorand der Medical University of Warsaw. Zurzeit betreibt er in Kooperation mit Professor Artur Mamcarz und der Medical University of Warsaw Forschungstudien für die Doktorarbeit zum Thema „Einfluss von veganer Ernährung auf die Leistung von Läufern. Er ist Autor von wissenschaflichen Publikationen über Ernährung, Sport und gesunden Lebensstil.

 

 

Mehr über Damian erfährst du auf seiner Website www.damianparol.com und Facebook Fanpage  https://www.facebook.com/damian.parol/  .

Kurzes Interview mit Damian Parol über seinen Artikel (https://www.damianparol.com/glutenowa-paranoja/) zum Thema „Gluten- Paranoia“ bei Insulinresistenz: 

Alicja: Damian, müssen Personen, die von Insulinresistenz betroffen sind, Lebensmittelprodukte, die Gluten beinhalten, eliminieren? Wenn ja, wann ist das so? Wann sollten sie auf glutenhaltige Ernährung verzichten, wann nicht und wann ganz besonders?

Damian: Nein, Insulinresistente müssen nicht auf glutenhaltige Lebensmittel verzichten und sollten es auch nicht – außer natürlich Personen, die an Zöliakie oder an der „Nicht-Zöliakalen-Glutensensivität“ (NCGS) leiden. In den anderen Fällen sollte man auf Grund von glutenfreier Ernährung keine gesundheitlichen Vorteile erwarten – nein, noch schlimmer: Die Eliminierung von manchen glutenhaltigen Produkten (z.B. Haferflocken), kann die Ernährung bei einer Person mit IR verschlechtern.

 

Artikel: „Glutenowa Paranoja“ (Gluten Paranoia)

„Gluten ist ein Protein, das wir in manchen Getreidesorten finden können: Weizen, Roggen, Gerste und anderen Getreiden auf Grund von Umweltverschmutzung. Die umfangreiche Nutzung und ein Fakt das Gluten technologisch brauchbar ist, bewirkt, dass das Gluten sehr universal/populär ist. Gluten verdanken wir Gebäcke, die wir alle kennen und mögen. Die Besonderheit ergibt sich daraus, dass er (Gluten) vernetzte Strukturen schafft, auf denen sich die Stärke , Luftbläschen und andere Strukturen ansetzen. Gluten, und gleichzeitig auch Weizen, haben seit einer gewissen Zeit einen schlechten Ruf.
Das ist das Ergebnis mehrerer Komponenten: Angst von der schlimmen Erkrankung Zöliakie, einem neuen aufgetretenen Problem der Nicht-Zöliakalen-Glutensensivität (NCGS), der potentialen nachteiligen Glutenwirkung bei autoimmunologischen Erkrankungen und der LowCarb-Propaganda zum Beispiel im Form von Buch „“Przenny Brzuch“ (Die Weizenwampe).
Also ein paar Fakten, ein bisschen Untertreibung, eine Prise von Verschwörungsgedanken und plötzlich haben wir eine kollektive Hysterie.

Na gut, aber stellt Gluten wirklich ein so großes Problem dar?

Die Anzahl an Personen, die Probleme mit der Glutenintoleranz haben, ist nicht besonders groß. Menschen, die an einer richtigen Zöliakie leiden, gibt es circa 1%. [1, 2]
Die Zahl an Personen, die nicht an der Zöliakie leiden, aber trotzdem das Gluten nicht vertragen, ist nicht einfach zu bestimmen, wird aber auf 6% [3] geschätzt. Man sollte aber unterstreichen, dass dazu die harten Fakten fehlen. 

Es ist schwer, dieses Problem (NCGS) von der FODMAP-Intoleranz, Weizen-Allergie und auf anderes Getreide, Überempfindlichkeit auf bestimmtes Bestandteil von einer gewöhnlichen Hypochondrie zu trennen.
Das letzte Problem ist wesentlich, da sich nur bei 15% der Personen mit vermeintlichen NCGS der Zustand verschlechtert, wenn er als Nocebo gereicht wird. [5] mehr dazu HIER

Vor Kurzem wurden Studien veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass bei den NCGS- Betroffenen nicht alleine das Gluten die Ursache von Verschlechterung des Zustands ist, sondern die Fruktane (Polymer Fructose). Alles auf Gluten zu „schieben“, ist zu einfach und irreführend. 

Das größte Problem mit der Zöliakie und NCGS ist, dass die Diagnostizierung sehr schwierig ist und viele Menschen nicht wissen, was mit ihnen los ist.
Also, wenn du bei dir chronische Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unterernährungssymptome (Eisen, Vit. B12) oder Magendarmbeschwerden (Bauchschmerzen, Durchfall) bemerkst, wenn du glutenhaltige Lebensmitteln konsumiert hast, dann sollte Diagnostik auf eine Glutenunverträglichkeiten der erste Schritt sein, den du unternimmst.
Manchmal reicht ein Bluttest – rede mit deinem Arzt darüber.

Wie du siehst, empfehle ich die Diagnostizierung und keine Eliminierung glutenhaltiger Lebensmitteln. Warum? Die Vermeidung von Gluten vor der gesicherten Diagnose, die richtige Diagnostizierung erheblich erschwert (wenn nicht sogar unmöglich macht).               Der Grund dafür ist , dass durch die Eliminierung von Gluten, der Antikörperspiegel sinkt, die Darmzotten regenerieren sich und eine Person mit Zöliakie wird als gesunde Person eingeschätzt. Nur die Aufnahme von Gluten für paar Monate (also das bewusste Eingehen eines schlechteren Befindens und der Gesundheit) ermöglicht richtige Diagnostizierung. 

„Nur für den Fall der Fälle…?“

Manche Menschen können zum Entschluss kommen, trotzdem auf Gluten zu verzichten – obwohl das Problem marginal in der Gesellschaft vertreten ist,  und das „nur für den Fall der Fälle“. Bei der Beobachtung der immer wachsenden Popularität der LowCarb-Diät Blog’s und dem steigenden Angebot glutenfreier Produkte in den Supermärkten, denke ich, dass viele Personen auf diese Idee kommen. Diese Annahme bestätigt auch die Statistik – die Anzahl von Personen, die eine glutenfreie Ernährungsform auswählen, wächst. Interessanterweise, die Zahl von Personen die Eliminierung von Gluten in der Ernährung als Unsinn betrachten, wächst ebenso. 

„Ich habe nicht vor, dich in deinem Vorhaben zu stören, dein Leben komplizierter zu machen, aber…“

So lange du mein Patient bist, habe ich normalerweise keine Ambitionen  dich davon zu überzeugen, dass die Ernährungsform, die du dir ausgesucht hast, unnötig kompliziert und teuer ist – und so ist das bei der Ernährung ohne Gluten. Es gibt noch andere Argumente, die bestätigen, warum du Gluten nicht eliminieren solltest – wenn es nicht nötig ist.
Ernährung, die frei von Gluten ist – vor allem die, die auf den kommerziellen , raffinierten glutenfreien Produkten basiert, ist sehr ballaststoff- und nährstoffarm [7,8].   

Studien mit Personen mit Zöliakie zeigen, dass innerhalb eines Jahres nach gestellter Diagnose und glutenfreier Ernährung, die Mehrheit ein Metabolisches Syndrom entwickelt [9-11]. Die neuste epidemiologische Studien suggerieren, dass die Reduzierung von Gluten in der Ernährung, mit größeren Risiko an Diabetes und Herzkreislauf Erkrankungen zu erkranken, verbunden ist. [12,13] Ich denke, dass hat keine direkte Verbindung mit Gluten. Ebenso mit Vollkorngetreide, das Gluten enthält. Diesbezüglich gibt es Studien, die zeigen, dass diese Produkte einen positive Wirkung in der Prävention von Herzerkrankungen und Diabetes Typ 2 besitzen. Beobachtet wird auch bei der Konsum von Vollkornprodukten (die ebenso Gluten enthalten) mit einen kleineren Risiko an Übergewicht einhergehen [14] und das reduziert die Sterblichkeit um 20%.[20] Experimentell wurde ebenfalls die positive Wirkung auf den Blutdruck bestätigt. [16,17]

„Gluten wirkt sich nicht positiv auf unsere Darmflora aus.“

Eine Studie, die durch De Palma und Mitarbeiter durchgeführt wurde, zeigt, dass ein Monat (nur ein Monat !) mit einer glutenfreien Ernährung zur Erhöhung der pathologischen Darmflora (Enterobacteriaceae, Escheria coli) und eine Senkung der gewünschten (Bifidobacterium, Lactobacillus, Clostridium litusebu-rense, Faecalibacterium prausnitzii) [18] geführt hat. Diese Beobachtungen bestätigen auch Studien mit Personen, die an Zöliakie erkrankt sind [19]. Dies kann davon kommen, dass das Gluten sehr schwer verdaulich ist. Teilweise wird es überhaupt nicht verdaut wird und wird zum Nährstoff für die Darmbakterien – auf der gleichen Art und Weise wie Ballaststoff. Beobachtet wird auch, dass manche Bakterien (u.a. Rothia Typ) die Möglichkeiten zu Glutenverdauung besitzen, auch von den sehr schwer verdaulichen und  immunologischen Fragmenten.  (33-mer, 26,mer) [20, 21] Man darf also spekulieren, dass der Verzicht auf Gluten dazuführt, dass sich die Population von diesen Bakterien verkleinert – wodurch die Probleme mit Gluten sekundär verursacht wird.
Kleine Studien zeigen auch, dass Gluten  die Triglyceride – von dem  oxidierten LDLSpiegel, senken kann. Der Autor von diesen Studien ist Jenkins, der den populären glykämischen Index beschrieben hat.

Glutenfreie Ernährung erhöht die Aufnahme von Arsen – das ergibt sich daraus, dass viele glutenfreie Produkte auf Reis basieren, der dieses toxisches Element beinhaltet. Beobachtungen von Personen, die sich glutenfrei ernähren zeigen, dass der Arsenspiegel von diesen Menschen doppelt so hoch ist, wie bei Personen, die normal essen. [24] Unabhängig davon, ob du glutenfrei isst oder nicht, versuche nicht so viel Reis zu essen. 

Schnell alles auf das Gluten zu schieben, kann die Erkennung der echten Problematik verschleiern und verhindern. Die Symptome, die oft mit Zöliakie oder NCGS in Verbindung gebracht werden, können auch von einem Reizdarmsyndrom, einer bakteriellen Überwucherung im Dünndarm, zahlreicher Nahrungsmitteln-Unverträglichkeiten (z.B. auf Laktose), einer Pankreas-Insuffizienz oder Krebs [25] hervorgerufen werden. Das alles sollte man auch in Betracht ziehen.  

Es bestehen keine Zweifel daran, dass Gluten einen großen Schaden bei Menschen, die an NCGS und Zöliakie leiden, verursachen kann. Ich bin mir dem therapeutischen Effekt von nicht glutenhaltigen Produkten bei bestimmten Erkrankungen bewusst – jedoch gibt es keine Beweise dafür, dass die Eliminierung von Gluten bei gesunden Personen, irgendwelche gesundheitliche Vorteile oder eine Gewichtsreduktion mit sich bringt. [7]. Ein Missverständnis ist, dass die Ernährung von gesunden Personen identisch mit der von kranken Menschen sein sollte.

Die Vorteile sind nicht mal bei den Sportlern sichtbar. Studien, die an professionellen Radfahren gemacht wurden, haben gezeigt, dass sich die Entzündungsmarker, Darmschäden sowie Ausdauer unter dem Einfluss von der Ernährung ohne Gluten nicht verändert wurde. mehr dazu findest du hier [KLIK]

Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Forschung bleibt die glutenfreie Ernährung, als allgemeine Empfehlung für die Gesellschaft nur eine kurze Modeerscheinung und hat nichts mit einer richtigen Ernährung zu tun. Vor allem, weil diese Modeerscheinung eine große Produktpalette eliminiert, wie zum Beispiel Vollkorngetreide, und uns zur Suche nach Ersatzprodukten nötigt – die sehr aufwändig ist.

Wie ist das in der Praxis?

Wenn du gesund bist und dich gut fühlst – lass die „Gluten-Paranoia“ sein und macht dir kein Kopf über Gluten. Es gibt wichtigere Essensempfehlungen, die man befolgen sollte – viel zu schade ist die Energie, das Gluten zu eliminieren. Wenn sich dein Befinden  nach einer glutenhaltigen Ernährung verschlechtert, gehe zu einem Gastroenterologen und rede mit ihm über die Diagnostizierung von NCGS und Zöliakie. Es kann sein, dass in deinem Fall eine glutenfreie Ernährungsform sehr hilfreich ist.

Unabhängig davon: Vergiss die industriellen glutenfreien Produkte „Gluten Free“. Die Mehrheit von diesen Produkten hat keinen Geschmack, schmeckt einfach nicht und sind sehr teuer. Ich finde auch die Personen mit Zöliakie und NCGS sollten diese Produkte nur ausnahmsweise essen.

Es lohnt sich dran zu denken, egal ob man Gluten essen kann oder nicht, die 
Getreidesorten ohne Gluten im Essensplan zu berücksichtigen, wie: Buchweizen, Hafer, brauner Reis und Wildreis, Hirse und mehr exotische Sorten – wenn du magst: Amarantus, Teff, Quinoa oder Tapioka. Es ist erwähnenswert, dass Hafer mit Gluten verunreinigt sein kann. Aber es gibt Hafer, der ein Zertifikat hat, der für Zöliakie-Betroffene sicher sein kann. [27]. Es lohnt sich bei dem Verzehr von Getreide auf die Vielfalt zu achten, speziell wenn du glutenhaltiges Getreide eliminiert hast. 

„Was ist, wenn herausgefunden wird, dass Gluten uns doch schadet – dann wärst du ganz schön erstaunt!“

Manche denken, dass sie in die Zukunft sehen können und sind sich sicher, dass Gluten mal schädlich für uns alle sein wird. Das ist sehr unwahrscheinlich, aber es ist durchaus möglich, dass irgendwann eine Höchstgrenze (aber eher nicht die Eliminierung) für Gluten als Empfehlung für die ganze Population gelten wird. Würde ich da blöd gucken? Absolut nicht. Alle Empfehlungen sollte man auf den jetzigen Stand der Studien aussprechen, und nicht aus dem „Kaffeesatz“ voraussagen. Niemand weiß, was Studien in 5- 10 oder 15 Jahren zeigen. Vor allem, dass die Eliminierung von Gluten sehr schwierig ist, die Verbesserung des Gesundheitszustands (in den meisten Fällen) fraglich, und wenn dann in einem geringen Umfang. Es kann eher zur Verbesserung von Befindlichkeit und Funktion des Verdauungstraktes beitragen, Während es sogar Geschichten gibt, dass der Verzicht von Gluten Arteriosklerose rückgängig machen oder sogar Krebs (ja solche gibt es) heilen kann.

Zusammengefasst: Gluten stellt nur für einen kleinen Teil der Population ein Problem dar. Alle Personen mit Zöliakie und NCGS und kleiner Teil, der Probleme mit dem Magen-Darm-Trakt hat, sollte Gluten eliminieren. Es gibt ebenso Hypothesen, die das Gluten in Verbindung von Autoimmunerkrankungen und psychischen Störungen bringen. Das sind alles schwierige Fragen mit vielen unbekannten Details. Deswegen würde ich gerne diese Fragen in weiteren Artikeln thematisieren.

Dessen ungeachtet: Mit dem heutigen Wissensstand darf man nicht für die ganze Population eine glutenfreie Ernährungs-Empfehlung aussprechen, weil so eine Umstellung nicht nur sehr schwer umzusetzen ist, sondern auch viele gesundheitliche Nachteile mit sich bringen kann.

Quellen:

  1. Rubio-Tapia A, Murray JA. Celiac disease. Curr Opin Gastroenterol. 2010;26(2):116–122.
  2. Niewinski MM. Advances in celiac disease and gluten-free diet. J Am Diet Assoc. 2008;108(4):661–672. doi:10.1016/j.jada.2008.01.011.
  3. Fasano A, Sapone A, Zevallos V, i in. Nonceliac gluten sensitivity. Gastroenterology. 2015;148(6):1195–1204. doi:10.1053/j.gastro.2014.12.049.
  4. Sapone A, Bai JC, Ciacci C, i in. Spectrum of gluten-related disorders: consensus on new nomenclature and classification. BMC Med. 2012;10(1):13. doi:10.1186/1741-7015-10-13.
  5. Molina-Infante J, Carroccio A. Suspected Non-celiac Gluten Sensitivity Confirmed in few Patients After Gluten Challenge in Double-blind, Placebo-controlled Trials. Clin Gastroenterol Hepatol. sierpień 2016. doi:10.1016/j.cgh.2016.08.007.
  6. Reilly NR. The Gluten-Free Diet: Recognizing Fact, Fiction, and Fad. J Pediatr. 2016;175:206–210. doi:10.1016/j.jpeds.2016.04.014.
  7. Marcason W. Is there evidence to support the claim that a gluten-free diet should be used for weight loss? J Am Diet Assoc. 2011;111(11):1786. doi:10.1016/j.jada.2011.09.030.
  8. Boyd GMB, Bigwood C, Paul SP. When gluten free is harmful. Br J Nurs. 2017;26(15):844.
  9. Tortora R, Capone P, De Stefano G, i in. Metabolic syndrome in patients with coeliac disease on a gluten-free diet. Aliment Pharmacol Ther. 2015;41(4):352–359. doi:10.1111/apt.13062.
  10. Reilly NR, Aguilar K, Hassid BG, i in. Celiac disease in normal-weight and overweight children: clinical features and growth outcomes following a gluten-free diet. J Pediatr Gastroenterol Nutr. 2011;53(5):528–531. doi:10.1097/MPG.0b013e3182276d5e.
  11. Kabbani TA, Goldberg A, Kelly CP, i in. Body mass index and the risk of obesity in coeliac disease treated with the gluten-free diet. Aliment Pharmacol Ther. 2012;35(6):723–729. doi:10.1111/j.1365-2036.2012.05001.x.
  12. Lebwohl B, Cao Y, Zong G, i in. Long term gluten consumption in adults without celiac disease and risk of coronary heart disease: prospective cohort study. BMJ. 2017;357:j1892. doi:10.1136/bmj.j1892.
  13. Low gluten diets may be associated with higher risk of type 2 diabetes | American Heart Association. American Heart Association. http://newsroom.heart.org/news/low-gluten-diets-may-be-associated-with-higher-risk-of-type-2-diabetes. Published 2017. Udostępniono listopad 26, 2017.
  14. Koh-Banerjee P, Franz M, Sampson L, i in. Changes in whole-grain, bran, and cereal fiber consumption in relation to 8-y weight gain among men. Am J Clin Nutr. 2004;80(5):1237–1245. doi:80/5/1237 [pii].
  15. Zong G, Gao A, Hu FB, Sun Q. Whole grain intake and mortality from all causes, cardiovascular disease, and cancer. Circulation. 2016;133(24):2370–2380. doi:10.1161/CIRCULATIONAHA.115.021101.
  16. Tighe P, Duthie G, Vaughan N, i in. Effect of increased consumption of whole-grain foods on blood pressure and other cardiovascular risk markers in healthy middle-aged persons: A randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2010;92(4):733–740. doi:10.3945/ajcn.2010.29417.
  17. Behall KM, Scholfield DJ, Hallfrisch J. Whole-grain diets reduce blood pressure in mildly hypercholesterolemic men and women. J Am Diet Assoc. 2006;106(9):1445–1449. doi:10.1016/j.jada.2006.06.010.
  18. De Palma G, Nadal I, Collado MC, Sanz Y. Effects of a gluten-free diet on gut microbiota and immune function in healthy adult human subjects. Br J Nutr. 2009;102(8):1154–1160. doi:10.1017/S0007114509371767.
  19. Wang DD, Li Y, Chiuve SE, i in. Association of Specific Dietary Fats With Total and Cause-Specific Mortality. JAMA Intern Med. 2016;176(8):1134. doi:10.1001/jamainternmed.2016.2417.
  20. Zamakhchari M, Wei G, Dewhirst F, i in. Identification of Rothia Bacteria as Gluten-Degrading Natural Colonizers of the Upper Gastro-Intestinal Tract. Roop RM, red. PLoS One. 2011;6(9):e24455. doi:10.1371/journal.pone.0024455.
  21. Tian N, Wei G, Schuppan D, Helmerhorst EJ. Effect of Rothia mucilaginosa enzymes on gliadin (gluten) structure, deamidation, and immunogenic epitopes relevant to celiac disease. AJP Gastrointest Liver Physiol. 2014;307(8):G769–G776. doi:10.1152/ajpgi.00144.2014.
  22. Jenkins DJ, Kendall CW, Vidgen E, i in. High-protein diets in hyperlipidemia: effect of wheat gluten on serum lipids, uric acid, and renal function. Am J Clin Nutr. 2001;74(1):57–63.
  23. Jenkins DJ, Kendall CW, Vuksan V, i in. Effect of wheat bran on serum lipids: influence of particle size and wheat protein. J Am Coll Nutr. 1999;18(2):159–165. doi:10.1080/07315724.1999.10718844.
  24. Bulka CM, Davis MA, Karagas MR, Ahsan H, Argos M. The Unintended Consequences of a Gluten-free Diet. Epidemiology. 2017;28(3):e24–e25. doi:10.1097/EDE.0000000000000640.
  25. Lionetti E, Pulvirenti A, Vallorani M, i in. Re-challenge Studies in Non-celiac Gluten Sensitivity: A Systematic Review and Meta-Analysis. Front Physiol. 2017;8:621. doi:10.3389/fphys.2017.00621.
  26. Lis D, Stellingwerff T, Kitic CM, Ahuja KDK, Fell J. No Effects of a Short-Term Gluten-free Diet on Performance in Nonceliac Athletes. Med Sci Sports Exerc. 2015;47(12):2563–2570. doi:10.1249/MSS.0000000000000699.
  27. Pinto-Sánchez MI, Causada-Calo N, Bercik P, i in. Safety of Adding Oats to a Gluten-free Diet for Patients with Celiac Disease: Systematic Review and Meta-analysis of Clinical and Observational Studies. Gastroenterology. 2017. doi:10.1053/j.gastro.2017.04.009″

 



Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen